SEO für Online-Shops: 7 einfache, aber effektive Tipps

SEO für Online-Shops

SEO für Online-Shops wird häufig unterschätzt. Sei es aus Zeitmangel oder aus Unwissenheit. Schöne Bilder und ein paar Fakten genügen. So denken viele, die gerade mit ihrem Online-Shop-Business starten. Leider falsch, kann ich da nur sagen. Doch die gute Nachricht ist. Du kannst es besser machen. Mit ein paar einfachen, aber effektiven SEO-Maßnahmen verhilfst du deinem Online-Shop zu mehr Sichtbarkeit und generierst langfristig mehr Umsatz.

Also legen wir mal los …

Die wichtigsten Texte eines Online-Shops, auf die du bei der Umsetzung von SEO-Maßnahmen den Fokus werfen solltest sind:

  • Produkttexte
  • Kategorietexte
  • Blogtexte

Tipp 1: untermauere deine Expertise und schaffe Vertrauen

Ja, Blogtexte. Ich empfehle allen meinen Kund*innen mit Online-Shop auch einen Blog zu führen, denn mit einem Blog schaffst du Content für die Suchmaschinen und Inhalte, die nicht nur deine Expertise untermauern. It einem Blog schaffst du auch eine Vertrauensbasis zwischen dir und deinen Kund*innen, die nämlich erkennen: Aha, die weiß um was es geht, die kennt sich aus.

Mit einem Blog greifst du die Themen auf, die deine Zielgruppe interessieren und lieferst die Antworten auf ihre Fragen. Die Lösungen für ihre Probleme sind dann deine Produkte. So einfach ist der Kreislauf. Allerdings steht und fällt die Kaufentscheidung dann mit einem guten Produkttext.

Tipp 2: schreibe informative und verständliche Produkttexte

Und da sind wir auch schon bei Tipp 2. Schreibe deine Produkttexte klar und verständlich.

  • schreibe kurze Sätze
  • gebe umfangreiche Informationen zum Produkt
  • gliedere den Produkttext übersichtlich

In einen Produkttext gehören die wichtigsten Infos zu einem Produkt (Material, Maße, Gewicht, Farbe, Zutaten etc.). Du solltest außerdem klar herausstellen, welche Vorteile das Produkt der Kund*in bringt. Und die Kund*in nicht mit Fachbegriffen erschlagen. Vermeide außerdem Bleiwüsten. Soll heißen: Schreib den Text nicht einfach runter, sondern gliedere den Text in

  • Überschrift (mit Keyword),
  • Fließtext (mit einer verständlichen Erklärung des Produkts) und
  • Bulltetpoints (mit den wichtigsten Angaben zum Produkt wie Größe, Farbe etc.)

Tipp 3: Unterteile deinen Shop in Kategorien

Google mag es übersichtlich, deine Kund*innen auch. Deshalb solltest du nicht nur den einzelnen Text, sondern auch den kompletten Shop sauber und übersichtlich gliedern. Eine sehr gut Hilfe hierbei sind Kategorietexte.

  • Du hast mehrere Accessoires im Angebot – also teile sie auf in Kategorien wie Schals, Mützen, Handschuhe etc.
  • Du hast einen Papeterie-Shop – dann teile ihn beispielsweise in unterschiedliche Themenbereiche auf wie Notizbücher, Karten.
  • Sinnvolle Kategorien können für manche Online-Shops auch die Zuordnung zu bestimmten Themenbereichen wie Geburtstag, Weihnachten, Ostern etc. sein.

Wähle das, was für dich und deinen Shop am meisten Sinn macht.

Tipp 4: verlinke einzelne Produkte in den Kategorietexten

Ein Kategorietext ist wichtig für deinen Shop, weil du damit ausführliche Infos zu einer deiner Produktkategorien transportieren kannst. Ähnlich wie mit einem Blogtext kannst du im Kategorietext wichtige Fragen deiner Kund*innen beantworten, wie beispielsweise:

  • Warum setzt du auf dieses oder jenes Material und welche Vorteile bringt es deiner Kund*in im Vergleich zu einem anderen?
  • Wo können deine Produkte Anwendung finden und welchen Vorteil bieten sie deiner Kund*in in genau diesem Anwendungsbereich – welche Problem können deine Produkte in diesem Bereich lösen?

Neben dem Informations-Transport sind Kategorietexte auch eine wirklich gute Verlinkungsmöglichkeit. Verlinkungen innerhalb einer Website oder eines Shops sind immer wichtig, dadurch erhöhst du den Traffic auf deiner Seite, also die Zeit, die deine Kund*in auf der Seite, bzw. in deinem Shop bleibt. Außerdem führst du sie von dem im Kategorietext beschriebenen Vorteil deiner Produkte mit einem Link direkt zu einem dieser Produkte. Das wiederum der Kundin, die versprochene Lösung bringt.

Tipp 5: Fokus auf den Traffic

Traffic ist das Zünglein an der Erfolgswage deines Shops, und zwar nicht nur der

  1. Traffic in deinen Shop, also die Besuchszahlen. Die generierst du, bzw. erzielst du dadurch, dass du
  • informative Texte schreibst,
  • die wichtigsten Fragen deiner Kund*innen beantwortest und
  • natürlich auch indem du relevante Keywords an prominenten Stellen in deinen Texten platzierst.
  1. Sondern auch der Traffic innerhalb deines Shops ist für dein Ranking wichtig, denn umso länger deine Kund*innen auf deiner Website oder in deinem Shop bleiben, umso besser wird dein Shop im Ranking der Suchmaschinen beurteilt.

Wie können nun solche internen Verlinkungen aussehen?

Link von der Kategorieseite zum Produkt:

  • Verlinke zum Beispiel von einer Kategorieseite zu einem einzelnen Produkten, bzw.
  • zu mehreren Produkten in deinem Shop

Link von Produkt 1 zu Produkt 2:

  • Das können Produkte sein, die sich gut ergänzen wie Mütze und Schal oder aber
  • eine Verlinkung von einem Produkt zum passenden Zubehör.

Verlinkungsmöglichkeiten von einem Blogtext: Von dort aus kann es überall hingehen:

  • zur Kategorie oder
  • zum einzelnen Produkt.

Tipp 6: zu einer guten SEO für Online-Shops gehören einmalige Text

Was ich leider sehr oft sehe, das sind dieselben Texte für verschiedene Produkte. Copy and Paste das geht bei Online-Texten gar nicht.

Mööööp. Mööööp.

Wenn du drei ähnliche Produkte, bei denen sich vielleicht nur das Design etwas unterscheidet mit ein und demselben Produkttext beschreibst, dann werden Google und Co. keines dieser Produkte ranken. Man nennt das in der Fachsprache Double Content – also doppelter Content. Und den mögen die Suchmaschinen überhaupt nicht. Sprich: Text mit Double Content fällt durchs Raster. Und das wollen wir ja nicht.

Tipp 7: vergiss die Bilder nicht

Auch wenn ich eingangs dieses Beitrags gesagt habe, dass Bilder allein nicht genügen, um deinen Shop erfolgreich zu machen, ist es trotzdem so, dass Bilder in Punkt SEO relevant sind. Die Abbildung an sich eher weniger. Sie sollte und darf gerne schön und ansprechend sein. Logisch. Das Bild sollte Lust auf das Produkt machen. Das Auge isst schließlich mit und wenn das Bild nicht ansprechend ist, dann hat die Kund*in schnell wieder weggeklickt.

Im Sinne einer guten SEO für Online-Shops ist es allerdings noch wichtiger, dass du dem schönen Bild keinen schönen, sondern einen sinnvollen Namen gibst. Soll heißen, die Bildbeschreibung ist relevant und muss unbedingt das Keyword enthalten. Ohne Keyword in der Bildbeschreibung finden Google, Ecosia und Co. das Bild nicht. Deshalb gilt hier (anders als beim Content) doppelt gemoppelt hält besser. Text plus Bild und alle beide mit den wichtigsten Keywords ausgestattet – das bringt Kund*innen in deinen Shop und wenn die Texte dann auch noch überzeugen, alle Fragen deiner Kund*in beantworten – dann wird sie zur Käufer*in und kommt gerne wieder.

Bild: shutterstock.com

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